25.08.2022: die ersten Tage nach der Ankunft!


Um ehrlich zu sein, bin ich im Moment damit überfordert alle meine Gedanken zu ordnen und zu formulieren. Deswegen werde ich es ein bisschen runter brechen und erzählen, was den überhaupt so passiert ist. Als ich am Dienstag Morgen auf dem Weg zum Flughafen war, habe ich erfahren, dass nur rund die Hälfte der Gruppe mit mir fliegen wird, da ein Teil der Gruppe ihre Visa noch nicht und zwei andere wohl einen positiven PCR Test bekommen hatten. Ich bin dann also alleine von München nach Frankfurt geflogen, übrigens eindeutig das unnötigste was ich in meinem Leben je getan habe, und habe in Frankfurt am Gate dann die restlichen fünf der Gruppe getroffen, die mit mir fliegen sollten. Von da aus sind wir nach Chennai geflogen – an dem Punkt kam dann auch bei mir Aufregung- und in Chennai wurden wir nachts um 3 von einem klein Bus abgeholt und nach Auroville gefahren. Seit dem wohnen wir in dem Isai Ambalam Guesthouse (zufälligerweise das Guesthouse meiner Einsatzstelle, ich arbeite in der Isai Ambalam School). Da bisher nur die hälfte der Gruppe hier herreisen konnte wurde der Plan für unsere Einführungswoche über den Haufen geschmissen und wir erledigen jetzt nur einen Teil und warten mit einigem auch noch auf die anderen. Deswegen haben wir auch immer wieder mal frei, können etwas entspannen  und uns akklimatisieren. Gestern haben wir einiges an Orgakram und Dokumenten Chaos erledigt und wurden schon ein bisschen durch Auroville geführt (alles auf ausgeliehenen Fahrrädern). Heute früh wurde es für mich dann schon sehr sehr spannend. Wir sind die Isai Ambalam School, meine Einsatzstelle, besuchen gegangen. Ich muss zugeben, davor war ich sehr nervös und auch ein bisschen besorgt, weil ich Angst hatte, eigentlich auch immer noch habe, dass irgendetwas mit der Einsatzstelle, mit den Kollegen oder whatever nicht passen oder funktionieren könnte. Dort angekommen, kam dann trotzdem auch sehr viel Vorfreude auf.  Wir haben uns dann ein bisschen mit dem Gründer der Schule Dr. Sanjeev unterhalten, der auf mich schon nach den ersten paar Sätzen den Eindruck machte, als ob man/ ich sehr viel von ihm lernen könnte. Danach hat uns Kavitha, sie wird wahrscheinlich meine Mentorin, noch die Klassenzimmer gezeigt und dann sind wir zum Mittagessen gegangen. Ich werde denke ich in den Nächsten Tagen mal, wenn ich die Zeit dazu mehr über die Schule und meine Einsatzstelle schreiben. 
Heute Nachmittag haben wir auch noch eine kleine Radtour and den Strand gemacht, uns die Surfschule zeigen lassen (bei der werde ich mir sobald wie möglich ein Board kaufen) und waren lange und ausgiebig schwimmen.

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